wie: Kochwurst
Kochwurst

In die Kategorie der Kochwürste fallen drei ganz unterschiedliche Produktgruppen: Zum einen die Kochstreichwurst, dann Blut- und Rotwürste und außerdem Terrinen und Aspikartikel. Im Verlauf der Herstellung werden die Zutaten zweimal einer Erhitzung unterzogen und der Name "Kochwurst" kommt vom ersten Garen gleich zu Anfang der Produktion. Hierbei wird ein Teil des verwendeten Fleisches vorgegart und dann mit dem restlichen Fleisch und weiteren Zutaten vermischt. Je nach Sorte findet nun eine mehr oder weniger feine Zerkleinerung statt. Darauf erfolgt die Abfüllung in Darm, Glas, Dose oder Pastetenform und schließlich die zweite Erhitzung. Auch hier kann sich noch ein Räuchervorgang anschließen. Kochwurst muss kühl gelagert und bald verzehrt werden. Geräucherte Kochwurst hält etwas länger.

Konserven

Als Konserven bezeichnet man Lebensmittel und Genussmittel, die durch eine spezielle Konservierungsmethode und eine geeignete Verpackung (meist Dosen oder Gläser) vor dem mikrobiellen Verderb geschützt sind. Konserven sind für lange Zeit haltbar. Die Haltbarkeit von Konserven ist von der angewandten Konservierungsmethode abhängig. Vollkonserven sind theoretisch unbegrenzt haltbar. Vom Gesetzgeber müssen die im Handel angebotenen Vollkonserven mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden. Halbkonserven sind in der Regel wenigstens 6 Monate haltbar. Trockenkonserven sind je nach Trocknungsverfahren zwischen 6 und 18 Monate haltbar. Geöffnete Konserven sollten in verschließbare Behälter umgefüllt werden, da die Möglichkeit besteht, dass die Metalle einer geöffneten Dose (beispielsweise Zink) in die Lebensmittel übergehen. Sie lassen sich so gut zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Aufblähung von verschlossenen Konservendosen nennt man Bombage. Dies kann Zeichen für einen verdorbenen Inhalt sein.

Kutter

Ein Kutter wird zum starken Zerkleinern und Vermischen von Lebensmitteln, vor allem Fleisch, eingesetzt. Anders als der Fleischwolf, der lediglich eine grobe Zergliederung des Fleisches erreicht, zerkleinert der Kutter sehr fein. Aus diesem Grund werden das Fleisch und der Speck bei der Wurstherstellung erst im Fleischwolf grob zerteilt und im Anschluss unter der Zugabe von Eis „gekuttert“. Das Eis sorgt dabei für die notwendige Kühlung und lässt eine homogene Masse, das Wurstbrät, entstehen.