wie: Bockwurst
Bockwurst

Die Bockwurst ist eine Brühwurst, die vor dem Garen im Heißrauch ihre typische braune Farbe erhält. Man sagt, die Bockwurst habe ihren Namen mehr oder weniger dem Bockbier zu verdanken. Der Berliner Gastwirt Richard Scholtz soll die Brühwurst im 19. Jahrhundert in seiner Kneipe zum Bockbier serviert haben, weswegen seine Gäste ihr den Namen „Bockwurst“ gegeben hätten.

Brühwurst

Unter den deutschen Wurstwaren ist Brühwurst die umfangreichste Gruppe mit einigen hundert Sorten - von Fleischwurst, Bierschinken und Lyoner über Frankfurter und Wiener bis hin zur bayrischen Weißwurst. Der zentrale Produktionsprozess ist das "Kuttern" zur Herstellung des Wurstbräts (siehe auch den entsprechenden Eintrag unter „Kutter“). Das während des Kutterns zugefügte Salz bewirkt die Haltbarkeit der Brühwurst. Nach dem Abfüllen des gewürzten Wurstbräts in Natur- oder Kunstdarm, Glas oder Dose erfolgt schließlich das Brühen in heißem Wasser, um das Brät schnittfest zu machen. Von diesem Prozess hat die Brühwurst ihren Namen erhalten. Einige Sorten im Natur- oder Kunstdarm werden anschließend noch geräuchert. Brühwurst ist Frischwurst und zum baldigen Verzehr bestimmt. Sie muss im Kühlschrank gelagert werden.