wie: Allergenhinweise
Allergenhinweise

Seit dem 25. November 2005 ist die Kennzeichnung Allergie auslösender Stoffe auf allen verpackten Lebensmitteln Pflicht. Allerdings hat der Gesetzgeber noch keine Grenzwerte/ Höchstgrenzen festgelegt. Das heißt, auch allerkleinste Mengen, die gar nicht zur Zutatenliste gehören, möglicherweise aber in Spuren enthalten sein könnten, müssen erwähnt werden. In jeder Wurst gibt es zum Beispiel Gewürzmischungen, die wir von großen Gewürzlieferanten beziehen. Theoretisch kann es nun sein, dass unsere Gewürzmischung für Wurst in derselben Mischanlage hergestellt wurde, in der zuvor eine Gewürzmischung für Sardellenpizza produziert wurde. Trotz erfolgter Reinigung könnten theoretisch winzige Krümel in unsere Mischung hineingekommen sein. Ein Verbraucher, der allergisch auf Fisch reagiert, soll sich dieser Tatsache - auch wenn das Risiko für diese so genannten Kreuzkontaminationen noch so klein ist - bewusst sein. Auch auf unbeabsichtigte Übertragungen, die in jedem großen Produktionsbetrieb vorkommen können, soll dieser Allergenhinweis aufmerksam machen. Auf unseren Produktionsanlagen werden von einem Tag zum anderen unterschiedliche Produkte hergestellt und verpackt - z. B. dienstags Ware mit Senfkörnern und mittwochs Ware ohne Senfkörner. Nach jeder Produktion erfolgt eine sorgfältige Reinigung. Trotzdem können wir nicht ausschließen, dass winzigste Spuren von Senf bzw. Senfkörner möglicherweise von einem Produktionsprozess auf den anderen übertragen werden. Aufgrund der Produktvielfalt in unserem Unternehmen kann der Artikel möglicherweise Spuren von allergenen Stoffen laut Lebensmittelkennzeichnungsverordnung Anlage 3 enthalten. Entsprechend weisen wir auf jedem unserer Artikel darauf hin, welche allergenen Stoffe in diesem Artikel enthalten sein können. Die 14 häufigsten Allergie auslösenden Stoffe sind: 1. Glutenhaltiges Getreide und glutenhaltige Getreideerzeugnisse 2. Krebstiere und Krebstiererzeugnisse 3. Eier und Eierzeugnisse 4. Fisch und Fischerzeugnisse 5. Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse 6. Soja und Sojaerzeugnisse 7. Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose) 8. Schalenfrüchte und Nebenerzeugnisse 9. Sellerie und Sellerieerzeugnisse 10. Senf und Senferzeugnisse 11. Sesamsamen und Sesamsamenerzeugnisse 12. Schwefeldioxid und Sulfite in einer Konzentration von mindestens 10 mg/kg oder 10 mg/l als SO2 angegeben 13. Lupine- und Lupineerzeugnisse 14. Weichtiere- und erzeugnisse

Aspik

Aspik (fr.: aspic = Fleischgelee) sind Speisen mit Fleisch, Fisch oder auch Gemüse, die in Gelee eingesetzt sind. Bei der Herstellung werden die stark gekühlten Formen mit gerade noch flüssigem Gelee aufgegossen. An den kalten Wänden der Formen geliert das Gelee schneller als im Inneren. Wenn sich eine zwei bis drei Millimeter dicke Geleewand gebildet hat, wird der Rest des noch flüssigen Gelees aus der Form gegossen. Nun werden die Formen mit den vorgegarten Lebensmitteln bis kurz unter den Rand aufgefüllt. Anschließend wird der verbliebene Platz in den Formen mit Gelee aufgefüllt und nochmals gekühlt, bis die Ware schnittfest ist. Wird Aspik-Aufschnitt hergestellt, füllt man die Masse in Därme und lässt sie auskühlen bis sie schnittfest ist.